Kirche

Rechteckiger Saalbau aus sorgfältig gefügten Feldsteinquadern (Mitte des 13. Jahrhunderts) mit quadratischem Fachwerkdachturm über dem Westgiebel. Die Westwand des Dachturms massiv. Innen Balkendecke und Westempore.

Barocker Kanzelaltar mit geschnitzten Wangen und gewundenen Säulen (1. Viertel des 18. Jahrhunderts); Patronatsloge aus derselben Zeit. Im Gruftanbau an der Nordseite (im 19. Jahrhundert erneuert) mumifizierter Leichnam des Ritters Kahlebuz.

Kirchengeschichte

Bis 1801 war Kampehl Mutterkirche (von 1540 bis 1801 umfasst die Pfarrerliste elf Namen), 1773-1779 vom Archidiakonat Wusterhausen/Dosse "kuriert", seit 1801 Mater vagans (Filialgemeinde) von Wusterhausen bzw. Köritz, seit 1910 Tochterkirche von Köritz/Kirchenkreis Wusterhausen/Dosse, seit 1968 Kyritz-Wusterhausen.

Letzte Patronin war bis 1945 die (katholische) Fürstin Wanda Blücher v. Wahlstatt, geb. Prinzessin Radziwill.

Text und Foto: K.-E. Selke