Visitation

von Pfarrer Albrecht D. Preisler

In den letzten Gemeindebriefen wurde bereits von der Visitation (lateinisch: Besuch) unserer Kirchengemeinden durch eine Kommission des Kirchenkreises berichtet.

Die Visitationskommission hat vom 14. bis 21. April 2013 unsere Gemeinden im Pfarrsprengel intensiv besucht. Dazu gehörten die Veranstaltungen der Gemeinden ebenso wie Gespräche mit Kirchenältesten und Gemeindegliedern. Am 21. Mai Visitation hat die Kommission den Gemeindekirchenräten einen Bericht über ihre Eindrücke und Schlussfolgerungen vorgelegt. Dieser Bericht wurde gemeinsam diskutiert. Die Ergebnisse des Berichtes und der Diskussion mit den Gemeindekirchenräten sind in einen sogenannten Visitationsbescheid eingeflossen. Dieser wurde vom Kreiskirchenrat am 30. Mai 2013 beschlossen und den Kirchengemeinden zugeleitet.

Ein Ergebnis der Visitation ist ein sehr erfreuliches: Die Kommission ist sehr beeindruckt von der Vielfältigkeit des kirchlichen Lebens in unserem Pfarrsprengel. Besonders wurde angemerkt, dass viele Gemeindeglieder sich sehr intensiv am Gemeindeleben beteiligen und sich mit ihrem Engagement einbringen. Auch von mir an dieser Stelle Dankeschön! Unsere Kirchen sehen gut aus. Friedhöfe und Grünflächen sind in der Regel gut gepflegt. Es gibt viele Veranstaltungen, Besuchsdienste und Feste. Alles bedarf der Vorbereitung, hinterher muss aufgeräumt werden. Dafür finden sich überall helfende Hände. Dafür sind wir dankbar.

Der Bescheid umfasst insgesamt fünf Punkte. Alle Punkte beschäftigen sich mehr oder weniger konkret mit der zukünftigen Gestaltung unseres Gemeindelebens. Wie wollen wir weiterhin miteinander Kirchengemeinde gestalten, ohne dass die Beteiligten über ihre Kräfte arbeiten müssen? Wie können wir die Gemeinsamkeiten noch besser zur Geltung bringen? Welche Voraussetzungen müssen wir schaffen, dass wir alle unsere Aufgaben erfüllen können?

Die Gemeindekirchenräte haben nun die Aufgabe, die Anregungen, Hinweise und Aufträge des Bescheides aufzunehmen und zu bearbeiten. Da sich die meisten Punkte an den gesamten Pfarrsprengel wenden, haben die Gemeindekirchenräte beschlossen, eine Arbeitsgruppe zu bilden, in die jeder Gemeindekirchenrat bzw. jede Kirchengemeinde eine Vertreterin oder einen Vertreter entsendet. Das erste Mal wird sich die Arbeitsgruppe am 28. September treffen. Sicher wird es in den nächsten Gemeindebriefen Gelegenheit geben, über erste Ideen, Impulse und Ergebnisse zu berichten.

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