Die Kirche in Söllenthin

Feldsteinbau mit schiffsbreitem Westquerturm, Mitte 15. Jh. Die Kanten und Wandöffnungen in Backstein, ähnlich den Dorfkirchen in Recken-thin und Vehlin. Die Ostwand im ursprünglichen Zustand mit zwei spitzbogigen Fenstern und zentraler segmentbogiger Nische, davon links Sakramentsnische. Spitzbogiges Westportal, das Südportal zugesetzt, die Fenster des Kirchenschiffes vergrößert. Der Turm mit gekuppelten Schallöffnungen und Satteldach.

Schnitzaltar

Innen spätgotischer Schnitzaltar, Ende 15. Jh. Der Mittelschrein mit Kreuzigungsszene, in den Flügeln je vier Heilige in zwei Ebenen, die Gefache mit Kielbogenbekrönung. Der Altar um 1960 durch starke Übermalung nicht werkgerecht restauriert. Die hölzerne barocke Kanzel von 1729. Die Orgel 1890/91 von Albert Hollenbach aus Neuruppin.

Text und Fotos: © Lukas Verlag