Die Kirche in Rühstädt

Im Kern vermutlich spätgotischer Backsteinbau von 1455 (d) mit halbrunder Apsis. 1722 (i) barock überformt mit Dachwerk von 1733 (d) und um den massiven, eingezogenen Westturm erweitert. 1843 und 1887–90 erneuert. Im 18. Jh. Anbau mit Patronatsloge an der Südseite. Instandsetzungen 1961 und 1992–95.

Innen das Kirchenschiff flachgedeckt, die Apsis kuppelgewölbt, die Ausmalung spätgotisch, 1890 stark restauriert. Spätgotischer Flügelaltar mit Marienkrönung und flankierenden Apostel im Mittelschrein, Mitte 15. Jh., 2010 restauriert. Der Kanzelkorb barock.

Ev. Kirche Rühstädt

Grabdenkmäler der Familie von Quitzow: links Wandepitaph für den 1593 in Legde erschlagenen Dietrich von Quitzow, rechts Epitaph für den 1569 verstorbenen Dietrich von Quitzow. Im Boden eingelassen die Grabmäler der beiden Quitzows. Weitere Grabmäler der Familie von Jagow und ein bronzener Sargdeckel für den 1739 verstorbenen Generalfeldmarschall und Staats-minister Friedrich Wilhelm von Grumbkow.

Die Orgel 1738 von Joachim Wagner aus Berlin, gestiftet von Sophie Charlotte von Grumbkow, restauriert 1889 durch Friedrich Hermann Lütkemüller aus Wittstock, zuletzt 2003 durch die Orgelbaugesellschaft Waltershausen.