Kirche

Spätbarocker Saalbau aus Feldstein; der westliche Querturm nicht ausgebaut, barock verbretterter Fachwerkaufsatz. Wohl gleichzeitig die Fensteröffnungen stichbogig verändert. 1860 eingreifend restauriert, dabei Ostgiebel und Westportal erneuert. Innen großer Spitzbogen zwischen Turmhalle und Schiff, z. T. vermauert. Westempore mit Orgel von 1858.

Zweigeschossiger Altaraufsatz, signiert G. Schwarz (Nigrinius) 1720, restauriert 1860. Im Hauptfeld Kreuzigungsgemälde, darüber Auferstehung, jeweils gerahmt von gedrehten Säulen und Akanthuswangen; in der Predella Abendmahl. Kanzel 1636 von J. Protzen, in den Bogenfeldern des polygonalen Korbs gemalte Halbfiguren der vier Evangelisten von L. von Zieten (restauriert). Hölzerne Taufe, 17. Jahrhundert.

Kirchengeschichte

Seit Einführung der Reformation 1541 ist Lögow Mutterkirche. Bis etwa 1600 von Brunn kuriert, weist die Pfarrerliste seitdem bis zur Gegenwart 20 Namen auf. Lögow gehörte zum alten Kirchenkreis Wusterhausen, seit 1968 Kyritz-Wusterhausen, seit 2016 Kirchenkreis Prignitz.

Der letzte Kirchenpatron war bis 1945 Fritz Adolf von Kriegsheim.

Text und Foto: K.-E. Selke