Kirche

Barocker verputzter Saalbau, 1741-43 an Stelle des zerstörten alten Gotteshauses errichtet, mit Westturm (Laterne und Schweifhaube 1802). 1901 neubarocke kreuzförmige Erweiterung (Querschiff und Apsis). Die Inneneinrichtung ist davon geprägt. Um 1970 erneuter Umbau: Kirchenschiff um die Hälfte verkleinert; im westlichen Teil Einbau von Winterkirche (mit Lütkemüller-Orgel von 1868 aus der 1973 aufgegebenen Dorfkirche Ganzer) und Gemeinderäumen.

Die Orgel, 1902 von Albert Hollenbach aus Neuruppin erbaut, wurde 1968 von Hans Voit aus Rathenow auf die Nordempore umgesetzt.

Kirchengeschichte

Einführung der Reformation: 1541. Seitdem ist Köritz Mutterkirche in der Superintendentur bzw. Kirchenkreis Wusterhausen/Dosse, ab 1968 Kirchenkreis Kyritz-Wusterhausen. Die Pfarrerliste umfasst von 1580 bis 2004 (mit einer Lücke ca. 1638-1666) 21 Namen. Ab 1801 war Kampehl Mater conjuncta, seit 1910 Tochterkirche.

Text: K.-E. Selke
Foto 1: Tobias Schulze
Foto 2: K.-E. Selke