Die Kirche in Kehrberg

Flachgedeckter Feldsteinbau mit Westquerturm in Schiffsbreite und eingezogenem Rechteckchor, 3. Viertel 13. Jh., Instandsetzung 1. Hälfte 16. Jh., mit Erneuerung des Dachwerks. Turmaufsatz in Fachwerk 1829. In West- und Nordwand je ein spitzbogiges Stufenportal, das nördliche zugesetzte 2015 wieder geöffnet. Die Fenster im 19. Jh. vergrößert, das Rundfenster der Westwand bauzeitlich. Instandsetzung des Turmes 2011/12, des Kirchenschiffes 2015.

Die Turmhalle tonnengewölbt, zwischen Schiff und Chor ein spitzbogiger Triumphbogen. Der hölzerne Kanzelaltar von 1670 (i), die hölzerne Taufe barock. Der Patronatsstuhl von 1662. Die Ostwand mit Grabmal der 1697 verstorbenen Maria Dorothea von Alvensleben. Die Glocke 1497 von Gerhard van Wou aus Kampen (Niederlande). Die Orgel 1900 von Albert Hollenbach aus Neuruppin.

Text und Foto: © Lukas Verlag