Die Kirche in Hohenofen

Die 1802 errichtete Kirche ist ein profaner rechteckiger Putzbau mit einem verbretterten Dachturm mit geschweifter Haube in der Mitte des Firstes.

Da die eiserne Glocke von 1816 aus Sicherheitsgründen nicht geläutet werden kann, ersetzt seit Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts das von einer CD über Lautsprecher übertragene Geläut die Originalklänge. Wegen ihrer Schlichtheit wird die Kirche im Volksmund "Gebetsscheune" genannt. Die Längsachse verläuft in Nord-Süd-Richtung, wobei sich die Kanzel im Norden und die Orgel im Süden des großen Saales befindet.

Die achteckige Sandsteintaufe mit gusseisernen Taufbecken trägt die Inschrift "Gewidmet von Steinmetzmeister Conrad, Hohenofen am 25.12.1932".

Kirchengeschichte

Die Kirchengemeinde ist seit ihrer Gründung Tochterkirche von Sieversdorf (Superintendentur bzw. Kirchenkreis Wusterhausen/Dosse). Nach dessen Auflösung wechselte Hohenofen zusammen mit Sieversdorf zum Kirchenkreis Rathenow; 1998 zum Kirchenkreis Kyritz-Wusterhausen, seit 2016 Kirchenkreis Prignitz).

Das Patronat hatte anfangs der König, dann bis 1945 der Fiskus.

Text und Foto: K.-E. Selke