Die Kirche in Brüsenhagen

Die Fachwerkkirche von 1678 war früher ein Bau mit putzfreier, gemusterter Ausmauerung und polygonalem Ostschluss mit einem bretterverkleideten Fachwerkturm auf dem Westende. Dieser blieb erhalten, während die Kirche 1972 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde.

Der wertvolle gotische Flügelaltar ("Achatiusaltar") mit zwei Schnitzfiguren vom Anfang des 16. Jahrhunderts, Anna selbdritt darstellend, befindet sich seit 1978 restauriert in der Kyritzer St. Marienkirche.

Die Glocke im Turm wurde 1852 von Klagemann in Berlin gegossen.

Kirchengeschichte

1333 Mutterkirche, 1541 Tochterkirche von Vehlow, das Pfarrhaus war 1541 bereits verfallen (Inspektion bzw. Kirchenkreis Kyritz, seit 1968 Kyritz-Wusterhausen, seit 2016 Kirchenkreis Prignitz). 1974 wurde Brüsenhagen aus dem Pfarrsprengel Vehlow ausgegliedert und mit dem Pfarrsprengel Wutike dauernd verbunden. Verwaltet wird es seit 2004 von Kolrep.

Letzter Kirchenpatron war bis 1945 Dr. von Blumenthal.

Text: K.-E. Selke